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Hey!

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Mauersegler gefunden? - Das Wichtigste in Kürze:

Nicht sicher, ob es ein Mauersegler ist? Dann klicke hier

1. Sofort sichern:
Ein Mauersegler am Boden braucht immer Hilfe. Setze ihn vorsichtig in einen kleinen Karton mit Luftlöchern und Küchenpapier. Gut verschließen (Ausbruchsgefahr!) und an einem ruhigen Ort, fern von Haustieren, abstellen.

2. Nicht werfen oder fliegen lassen:
Versuche unter keinen Umständen, den Vogel fliegen zu lassen oder ihn in die Luft zu werfen.

3. Kein Futter, kein Wasser:
Gib dem Vogel nichts zu fressen oder zu trinken – es besteht akute Erstickungsgefahr!

4. Wärme bei Bedarf:
Ist der Vogel sehr klein oder schwach, lege eine Wärmequelle (max. 32°C, z.B. Wärmflasche, Kirschkernkissen o.ä.) unter den Karton.

5. Umgehend Hilfe kontaktieren:
Metropolregion Rhein-Neckar / Kreis Bergstraße & Umgebung:
Rufe 0157 / 582 482 19 an.
Sende idealerweise direkt ein Foto per Whatsapp/SMS/E-Mail.

Außerhalb dieser Gebiete / Ausland: Kontaktiere die Mauerseglerklinik unter (+49) 069/35 35 15 04 oder [email protected], um eine Pflegestelle in deiner Nähe zu finden.

6. Nur für Mauer- und Aplensegler:
Wir (die Mauerseglerhilfe Apus) sind ausschließlich für Mauersegler, Alpensegler und andere Arten aus der Familie der Segler zuständig. Eisvögel und Ziegenmelker (Nachtschwalben) bilden die einzige Ausnahme davon.

7. Anderen Vogel gefunden?
Nutze die Links zur ehrenamtlichen Wildvogelhilfe oder zur Facebook-Gruppe "Wildvogelhilfe Notfälle", um Hilfe für andere Vogelarten zu finden:

Ehrenamtliche Wildvogelhilfe: https://ehrenamtliche-wildvogelhilfe.de/ansprechpartner/

Facebook-Gruppe Wildvogelhilfe Notfälle: https://www.facebook.com/groups/1244601071054464

Danke für deine Mithilfe!


*Dieses Fenster kann jederzeit über die Schaltfläche am linken unteren Bildschirmrand wieder geöffnet werden.

Found a Common Swift? - The Essentials in Brief:

Not sure if it's a Common Swift? Then click here

1. Secure immediately:
A common swift on the ground always needs help. Carefully place it in a small cardboard box with air holes and paper towels. Close it securely (risk of escape!) and place it in a quiet location, away from pets.

2. Do not throw or try to make it fly:
Under no circumstances should you try to make the bird fly or throw it into the air.

3. No food, no water:
Do not give the bird anything to eat or drink – there is an acute risk of suffocation!

4. Warmth if needed:
If the bird is very small or weak, place a heat source (max. 32°C, e.g., hot water bottle, cherry stone pillow, etc.) under the box.

5. Contact help immediately:
Rhine-Neckar Metropolitan Region / Bergstraße District & Surroundings:
Call 0157 / 582 482 19.
Ideally, send a photo directly via Whatsapp/SMS/Email.

Vicinity of 25436 Uetersen:
Call 0163 / 986 3399.

Outside these areas / Abroad: Contact the Swift Clinic at (+49) 069/35 35 15 04 or [email protected] to find a care center near you.

6. Only for Common and Alpine Swifts:
We (the Mauerseglerhilfe Apus) are exclusively responsible for common swifts, alpine swifts and other species from the swift family. Kingfishers and nightjars are the only exceptions to this rule.

7. Found a different bird?
Use the links to the volunteer wild bird rescue or the Facebook group "Wildvogelhilfe Notfälle" (Wild Bird Rescue Emergencies) to find help for other bird species:

Volunteer Wild Bird Rescue: https://ehrenamtliche-wildvogelhilfe.de/ansprechpartner/

Facebook Group Wildvogelhilfe Notfälle: https://www.facebook.com/groups/1244601071054464

Thank you for your help!


*This window can be reopened at any time using the button at the bottom left of the screen.

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Mauerseglerhilfe Apus e.V.

Gepostet am: 30.05.2026

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Mauerseglerhilfe Apus e.V.

Gepostet am: 29.05.2026

Die letzten Tage erreichten uns wieder einige verletzte Altvögel. 💔

Heute Vormittag unter anderem ein Mauersegler aus Lauterecken, der dank des schnellen Einsatzes der Finder und der Feuerwehr aus einer lebensgefährlichen Situation befreit werden konnte.
Der Segler hing mit dem Hals in einer Schnur fest und baumelte in großer Höhe. Damit er sich bis zur Rettung nicht weiter stranguliert, wurde er von unten vorsichtig gestützt, bis die Befreiung möglich war.
Dank unserer fahrenden Engel kam er anschließend sicher bei uns an. ❤️

Die ehemalige „Spatzen Müllhalde“, aus der er hing, wurde aus Sicherheitsgründen direkt von Fäden aller Farben und Materialien befreit.
Unser Heros bleibt nun noch einige Tage zur Beobachtung bei uns, damit mögliche nachträgliche Schwellungen keine Probleme verursachen. Danach darf er wieder in die Freiheit starten.

Am späten Abend erreichte uns dann noch ein Notruf aus Kehl, der erste Baby Notfall der Saison.
Wir gingen zunächst davon aus, dass unsere kleine Minis Gruppe nun Verstärkung bekommt, staunten aber nicht schlecht, als uns das Bild erreichte: Das Baby war schon deutlich größer. 😅 Die Eltern müssen dieses Jahr wirklich früh losgelegt haben.

Ein großes Dankeschön an unseren Chris, der sofort losgedüst ist, und natürlich auch an die Finder für das Entgegenkommen und die schnelle Hilfe. Klein Flu, wie ihn sein kleiner Finder nannte, ist zum Glück nicht schwer verletzt. Er hat kleinere Blessuren und eine gemeine Prellung am Füßchen, das bekommen wir aber wieder hin.
Er hat nun sein Nest neben Hardy und Vianney bezogen und ist satt und zufrieden. ❤️

Gute Nacht euch allen 🥰

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Mauerseglerhilfe Apus e.V.

Gepostet am: 26.05.2026

Ihr Lieben,

wir haben es in den letzten Wochen leider kaum geschafft zu posten, der Mai war wirklich heftig.
Insgesamt hatten wir bereits 75 Aufnahmen bei uns in der Versorgung.
Vom Mauersegler in der Dunstabzugshaube, komplett mit Fett verschmiert, über Dachbodenfunde bis hin zu unzähligen Katzen, Greifvogel und Revierkampfopfern war leider alles vertreten.

Viele, die wir nur noch auf ihrem letzten Weg begleiten konnten, aber auch viele, die bereits zurück an den Himmel durften und hoffentlich nun etwas vorsichtiger unterwegs sind.

Besonders dramatisch ist es, dass die Bereitschaft vieler Finder, ihre Schützlinge selbst in die Pflegestelle zu bringen, immer weiter abnimmt. Dadurch mussten wir gemeinsam mit unserem Helferteam bereits 52 Fahrten übernehmen und dabei über 5000 Kilometer zurücklegen, damit diese Tiere überhaupt eine Chance auf Rettung bekommen.

An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an unser Helferteam, das trotz Hitze und oft langen Strecken unsere Schützlinge sicher zu uns bringt. Ohne euch wäre das alles nicht möglich. ❤️

Heute gab es aber auch einen ganz besonderen Moment.

Unser erstes Mauerseglerküken 2026 hat das Licht der Welt erblickt.
Den kleinen „Prinz“, wie wir ihn noch in Ei Form nannten, legte seine Mama Raissa vor genau 20 Tagen in der Mauerseglerklinik.

Raissa kam schwer verletzt aus Mainz in die Klinik. Ihre Verletzungen waren leider so schwer, dass sie nicht zu retten war. Kurz nach ihrer Ankunft legte sie noch dieses eine Ei.

Nun lebt der kleine Prinz für seine Mama weiter und wird irgendwann ein großer, stolzer Segler, genau wie sie es war. 🖤

Und lange wird er nicht alleine bleiben.
Bereits in wenigen Stunden wird sich auch die kleine „Prinzessin“ auf den Weg aus ihrem Ei machen. Nur wenige Stunden nach dem kleinen Prinzen wurde ein zweites Ei in den Inkubator gelegt, ebenfalls gelegt von einem tapferen Segler, der unser Patient war.

Wie ihr seht, sind eure Nestchen jetzt im Einsatz und nun wisst ihr auch, wozu die Mini Mini Version gebraucht wird. 🥰

Weil auch das kleinste Leben wertvoll ist. ❤️

P.S. Schaut gerne auf unsere Hompage die Kamera zum Nistplatz ist wieder live und auch dort gibt es Nachwuchs ❤️

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Mauerseglerhilfe Apus e.V.

Gepostet am: 13.05.2026

Heute mussten wir leider Abschied nehmen von unserer lieben Jutta.

Viel, viel zu früh musstest du diese Welt verlassen.
Mehr als ein Jahrzehnt warst du bereits für unsere Segler im Einsatz. Keine Rettungsfahrt war dir zu weit und ein „zu spät“ gab es für dich nicht. Auch bei unserem Umzug aus Ludwigshafen warst du dabei und hast geholfen, wo du nur konntest.

Manchmal hättest du gerne das ein oder andere WM-Spiel in voller Länge gesehen oder wenigstens ein paar Minuten Handball geschaut. Doch im Zweifel lief das Radio im Auto, während du wieder unterwegs warst, um Leben zu retten.

Egal ob ein kleines nacktes, frisch geschlüpftes Seglerkind in der Nähe von Nürnberg dringend zu uns musste oder ein Alpensegler in Freiburg Hilfe brauchte – du hast dich auf den Weg gemacht. Für jedes noch so kleine Lebewesen.

Selbst wenn die Chancen schlecht standen, hast du gekämpft und damit hunderten Seglern eine zweite Chance geschenkt.

An manchen Tagen bist du neben deinem Vollzeitjob und deinem Einsatz im Tierheim mehrere Fahrten hintereinander gefahren und hunderte Kilometer unterwegs gewesen – einfach, weil Hilfe gebraucht wurde.

Liebe Jutta, vielleicht erreichen dich diese Zeilen, wo auch immer du jetzt bist.

Danke für alles.
Nun passt du auf die Segler am anderen Himmel auf.

Hier wirst du uns – und vor allem den Seglern – unglaublich fehlen. 🖤

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Mauerseglerhilfe Apus e.V.

Gepostet am: 10.05.2026

Puh … ein anstrengendes Wochenende geht vorbei und leider ist damit auch die Illusion gestorben, dass dieses Jahr vielleicht nicht so schlimm wird wie das letzte.

13 Neuankömmlinge, einer schlimmer zugerichtet als der andere. Zumeist Folgen von Revierkämpfen, aber auch überlebte Angriffe und entsprechend traumatisierte Tiere. Dazu Dachbodenfunde und Strangulationen am Nest.
Vier arme Seelen konnten wir leider nicht retten. Die Verletzungen waren zu schlimm und bei zwei war die Sepsis bereits zu weit fortgeschritten. 😢

Der Rest kuriert sich nun erst einmal aus.Wir freuen uns über gedrückte Daumen

Bitte entschuldigt, dass es diesmal kein detailliertes Update gibt, aber wir sind einfach nur k.o.

Ein großes Dankeschön auch an unsere Kurierfahrer ❤️
Von diesen 13 Aufnahmen konnten lediglich 4 Finder die Tiere selbst zu uns bringen.

Daher auch nochmal die Bitte:
Wer sich vorstellen könnte, uns im Fahrerteam zu unterstützen, darf sich gerne melden. Selbst Teilstrecken, vor allem aus dem Raum Kaiserslautern oder Landau in unsere Richtung, würden uns bereits enorm sehr helfen. ❤️

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Mauerseglerhilfe Apus e.V.

Gepostet am: 08.05.2026

Vor einigen Tagen erreichte uns mal wieder ein Hilferuf, der einen einfach nur fassungslos zurücklässt.😢

Es war einmal im Saarland… So könnte diese Geschichte beginnen. Und leider ist es wieder keine, die gut ausgeht.

Eine junge Frau brachte einen am Boden gefundenen Mauersegler in eine Station. Dort wurde das Tier offenbar kurz angeschaut. Wie genau alles ablief, wissen wir nicht. Am Ende bekam sie den Segler mit den Worten zurück: „Dem fehlt nichts, den können Sie wieder freilassen.“

Schon alleine das macht uns sprachlos.
Sichtlich überfordert, verunsichert und mit einem sehr schlechten Gefühl stand sie da. Zum Glück hörte sie auf ihr Bauchgefühl und ließ ihn nicht fliegen.
Nach einigem Hin und Her fand sie schließlich irgendwie zu uns. Es konnte noch ein Transport zu einer unserer unterstützenden Stellen im Saarland organisiert werden.
Doch es war zu spät.
Der „gesunde“ Mauersegler, dem angeblich nichts fehlte und der nur Stunden zuvor noch hätte freigelassen werden sollen, starb kurze Zeit später.
Einfach so.
Ich kann euch nicht sagen, wie schockiert ich bin. Schockiert über diesen Ablauf. Schockiert darüber, wie leichtfertig hier entschieden wurde. Und schockiert darüber, dass man überhaupt auf die Idee kommt, Mauersegler wieder an Finder mitzugeben.
Denn selbst wenn äußerlich alles in Ordnung wirkt, was nur selten der Fall ist, kann auf diesem Weg bereits unheimlich viel schiefgehen.
Vom Rechtlichen ganz zu schweigen. Darum soll es hier aber gar nicht gehen.

Dieser Altsegler war verletzt.
Wir fanden mehrere Wunden und Krusten, deutliche Hinweise darauf, dass ein Angreifer, vermutlich eine Katze, an ihm war.

Dieses Tier hätte Ruhe gebraucht. Zeit. Eine gründliche Untersuchung. Und vor allem eine sofortige medikamentöse Versorgung.

Dann hätte er vielleicht eine Chance gehabt. Garantieren kann man das nie. Aber eines kann ich mit absoluter Sicherheit sagen:
Dieser Vogel war nicht gesund. Nicht stabil. Und in keinem Zustand, in dem man ihn hätte auswildern dürfen.

Hätte die Finderin nicht so gehandelt, wäre er vermutlich abgestürzt und draußen qualvoll verendet.
So blieb ihm zumindest ein weiterer Absturz erspart. Sein Leben verlor er dennoch.

Und es bleibt dieses Gefühl: Es hätte nicht sein müssen.
Es ist so sinnlos.

Auch deshalb trifft mich dieser Fall besonders. Erst vor wenigen Wochen habe ich sechs Stunden lang genau über solche Situationen referiert.

Mein dringender Appell und damit dieser Tod nicht völlig umsonst war:
Bitte wildert Mauersegler nicht einfach wieder aus.
Es ist extrem selten, dass ein am Boden gefundener Mauersegler wirklich nichts hat.
Gerade aktuell sind die Ursachen häufig Revierkämpfe oder Anflugtraumata. Nicht selten kommen danach noch Verletzungen durch Katzen oder andere Angreifer hinzu.

Auch wenn ein Segler zunächst einen guten Eindruck macht, ist das oft Adrenalin. Die Tiere sind aufgebracht, wollen weg und wirken dadurch stabiler, als sie tatsächlich sind.

Was danach passiert, sehen wir immer wieder: Nach einigen Stunden bauen sie ab.
Dann zeigen sich die Symptome. Erschöpfung. Schmerzen. Schwäche.
Sie sitzen kauernd in den Ecken ihrer Boxen und sind einfach nur dankbar, endlich zur Ruhe kommen zu dürfen.

Der Körper muss gründlich untersucht werden. Nach Wunden, nach kleinsten Verletzungen, nach allem, was von außen vielleicht kaum sichtbar ist.
Denn selbst kleinste Verletzungen können zu einer tödlichen Sepsis führen.

Und keinem Segler schadet es, 24 Stunden unter Beobachtung zu bleiben.Wenn dann wirklich alles unauffällig ist, könnte man über eine Auswilderung nachdenken.
Alles andere gefährdet ihr Leben.

Und sie haben nur dieses eine Leben 💔

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Mauerseglerhilfe Apus e.V.

Gepostet am: 06.05.2026

In de vergangenen Tagen war es endlich so weit: Der größte Teil unserer Überwinterungsschwalben aus dem Schwalben-Drama des letzten Jahres durfte zurück in die Freiheit. Damals hatten die widrigen Witterungsbedingungen vielen von ihnen schwer zugesetzt  und ein Zug in den Süden unmöglich gemacht, umso schöner ist es, zu sehen, dass sie den Winter gut überstanden haben.

Bis auf sechs Schwalben konnten alle in den Himmel entlassen werden. Die verbliebenen müssen sich noch ein wenig gedulden, da ihre Federn noch nicht vollständig gemausert sind. Doch auch sie profitieren bereits von der nun kleineren Gruppe: keine Warteschlangen mehr am Buffet, keine dominanten „Platzhirsche“ oder selbsternannten Chefs, die alles für sich beanspruchen. Die Badeplätze sind jederzeit frei zugänglich, und auch die Flugbahnen sind frei und gehören wieder allen gleichermaßen. 

Man spürt förmlich, wie sehr sie diese Ruhe und den gewonnenen Platz genießen, wenn auch sie in den großen Zimmern nun etwas verloren wirken😂

Ein ganz besonderer Dank gilt unserer lieben Kirsten. Seit nunmehr acht Monaten ,ohne einen einzigen Tag Pause , kümmert sie sich unermüdlich um die Versorgung der Schwalben. 

Jeden Morgen klingelt ihr Wecker um 5 Uhr. Dann geht es direkt ins Auto, zum Haus der Schwalben, wo sie putzt, versorgt, füttert, kontrolliert und das Tag für Tag, sieben Tage die Woche. Erst danach beginnt ihr eigentlicher Alltag.

Dieser Einsatz ist alles andere als selbstverständlich. Wir hätten ihr von Herzen gewünscht, dass auch für sie schon etwas Ruhe einkehrt. Doch noch halten die letzten sechs sie auf Trab bis auch sie bereit für die Freiheit sind.

Danke, liebe Kirsten, für deinen unglaubliche Einsatz ❤️

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Mauerseglerhilfe Apus e.V.

Gepostet am: 05.05.2026

Die letzten Tage waren wieder sehr intensiv, mit Hoffnung, aber auch mit schweren Momenten.

Am Wochenende kam Lior aus Offenburg zu uns, weitergeleitet über eine andere Stelle. Leider waren ihre Verletzungen so schwer, dass es keine Rettung mehr gab. Ihr Flügel war mehrfach gebrochen, mit offenen Austrittsstellen. Eine aussicht auf Rückkehr an den Himmel war unmöglich.😔

Gestern Morgen erreichte uns Valeria aus Speyer. Sie war deutlich gezeichnet von dem, was passiert sein muss, aber zum Glück nicht schwer verletzt. Die Spuren deuten darauf hin, dass sie vermutlich von einer Katze oder einem Hund erwischt wurde. Körperlich hat sie es vergleichsweise glimpflich überstanden, aber der Schock sitzt tief. Sie wird jetzt versorgt und darf zur Ruhe kommen.

Kurz darauf kamen fast gleichzeitig zwei weitere Notfälle, aus Herxheim und aus Schifferstadt.

Arvid aus Herxheim hat es schwer getroffen. Sein Angreifer hatte ihn bereits von Federn befreit, bevor er gestört wurde. Neben den sichtbaren Verletzungen war er stark geprellt, die Atmung auffällig und der Schock massiv. Gestern Abend war unklar, ob er die Nacht übersteht. Doch er hat gekämpft. Heute Morgen zeigte sich eine vorsichtige Stabilisierung. Es bleibt kritisch, aber es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer und auch der Appetit kehrt langsam zurück. Bitte drückt ihm die Daumen.

Und dann ist da Elion aus Schifferstadt.

Ein Mauersegler, der ohnehin schon geschwächt war, abgemagert, ausgetrocknet und voller Staub. Wahrscheinlich war er über längere Zeit irgendwo eingeschlossen und konnte sich erst in letzter Kraft befreien oder lag in einer Ecke wir wissen es leider nicht. Als er auf sich aufmerksam machte und am Boden robbte, wurde beobachtet, wie ein älterer Mann nach ihm trat.

Elion wurde zu uns gebracht, aber seine Verletzungen waren zu schwer. Neben seinem schlechten Allgemeinzustand hatte er einen massiv gebrochenen Flügel und ein großes Hämatom am Brustkorb. Es gab keine Chance mehr für ihn.

Und genau das ist der Teil, der so schwer auszuhalten ist.
Wir kämpfen hier um jedes einzelne Leben, investieren Zeit, Kraft, Schlaf und Herzblut. Wir päppeln sie auf, bringen sie zurück ins Leben und lassen sie dann wieder fliegen, in eine Welt, die nicht nur schön ist, sondern oft auch grausam.

Eine Welt, in der ein geschwächtes Tier nicht Hilfe bekommt, sondern getreten wird.
Eine Welt, in der sie Ignoranz ausgeliefert sind und ein Moment alles beendet.

Und wir stehen daneben und wissen, dass wir sie nicht beschützen können 😢

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Mauerseglerhilfe Apus e.V.

Gepostet am: 30.04.2026

Heute hat uns der nächste Notfall aus Haßloch erreicht.

Ein herzliches Dankeschön an die Wildvogelrettung e.V. für die schnelle Weiterleitung und das vermitteln.

Die kleine Kämpferin haben wir Freya genannt. Ihr Zustand lässt vermuten, dass ihr Unfall schon länger zurück liegen muss, vor allem ihr deutlich zu geringes Gewicht spricht dafür, dass sie nicht erst seit gestern am Boden saß. Was genau passiert ist, können wir leider nicht genau sagen. Die Verletzungen sind jedoch eindeutig: eine Schnabelfraktur, zusätzlich eine Fraktur am Gaumen sowie Zerrungen am Bein und am rechten Flügel.

Ihr Finder wurde aufmerksam, als Kinder bereits an ihr herumhantierten, und konnte gerade noch rechtzeitig eingreifen und vermutlich Schlimmeres verhindern.

Unser Kurier hat sich direkt auf den Weg gemacht sie abzuholen, vielen Dank für diesen tollen Einsatz ❤️

Bei uns angekommen, kam Freya direkt in die warme Intensivbox. Sie erhielt eine Infusion und hat erst einmal ausgiebig getrunken – der Durst war enorm. Nach der Erstversorgung und einem kleinen Happen ist sie nun völlig erschöpft und darf sich ausruhen.❤️

Wir hoffen sehr, dass sie die Kraft findet, sich zu erholen. Drückt der kleinen Freya die Daumen.🖤

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Mauerseglerhilfe Apus e.V.

Gepostet am: 28.04.2026

Ihr Lieben,
in den letzten Tagen sind bereits die nächsten Patienten bei uns eingetroffen. Gleichzeitig haben uns wieder viele wunderbare Pakete mit Nestchen erreicht.

Im Hintergrund ist aktuell sehr viel los – mit Pflege und Versorgung, der Organisation, der Optimierung , dem morgigen Vortrag und vielem mehr – sodass wir es leider nicht geschafft haben, uns zeitnah bei allen zu melden.

Zwischendurch hatte sogar noch ein kleines Meisenkind eine Nacht „all inclusive“ bei uns gebucht natürlich in einem der komfortablen Nestchen von euch, bevor es am nächsten Tag zur ehrenamtlichen Wildvogelhilfe e.V. weiterziehen durfte, wo bereits neue Geschwisterchen auf es gewartet haben.

Das möchten wir jetzt unbedingt nachholen:
Von Herzen ein riesiges Dankeschön an alle, die für uns Nestchen genäht oder gehäkelt haben, und natürlich auch an alle, die uns auf so vielfältige Weise unterstützen. Eure Hilfe bedeutet uns und unseren Schützlingen unglaublich viel.❤️

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